Wissenswertes

Hier ein sehr guter Beitrag zur Mobilisation familiärer Entwicklungsprozesse in der Therapie psychotischer Störungen. Der Beitrag ist von Bettina Wilms aus dem englischen übersetzt. Dieser Beitrag von Jaakko Seikkula und Brigitta Alakare berichtet über "Bedürfnis orientierter Ansatz und Offener Dialog: Klick (pdf)

Dr. Volkmar Aderhold hat in Lahr einen Vortrag zum Offenen Dialog gehalten. Hier sehr viele nationale und internationale Grundlagen Daten und Informationen zum Offenen Dialog: Klick (pdf)

Für Menschen, die als Kinder und Jugendliche in der Zeit von 1949 bis 1975 in der Bundesrepublick Deutschland bzw. von 1949 bis 1990 in der DDR in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe oder Psychiatrie Leid und Unrecht erfahren haben, ist die "Stiftung Anerkennung und Hilfe" von Bund, Ländern und Kirchen ins Leben gerufen worden. Mehr Informationen unter: Klick

Mit dem BTHG führte das BMAS die Eingliederungshilfe aus dem „Fürsorgesystem“ der Sozialhilfe heraus und ermöglichen dadurch mehr individuelle Selbstbestimmung durch ein moderndes Recht auf Teilhabe und die dafür notwendigen Unterstützungen. Daher werden die Fachleistungen der Eingliederungshilfe zukünftig klar von den Leistungen zum Lebensunterhalt getrennt und finanziert. Das ist ein kompletter Systemwechsel. Künftig steht damit der Mensch im Mittelpunkt: Was Menschen wegen ihrer Behinderung an Unterstützungsleistungen bekommen, ist dann nur noch davon abhängig, was sie brauchen und was sie möchten und nicht länger vom Ort der Unterbringung.

Patientinnen und Patienten müssen wissen, auf welche medizinischen Maßnahmen sie sich einlassen. Nur so können sie selbstbestimmt mitentscheiden und nur so kommt nach geltendem Recht ein wirksamer Behandlungsvertrag zustande. Dafür braucht es Kommunikation auf Augenhöhe und insbesondere bei den Behandelnden das Ziel, sich ihren Patientinnen und Patienten gegenüber verständlich zu machen. Nur wer verstehen kann, was ihn erwartet, kann die Vorteile der Behandlung voll und ganz annehmen.
Zitat: Zitat: Heiko Maas, Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz Klick (pdf)

Die Basis der vorliegenden Arbeit sind vorhandene Studien und Publikationen. Informationen zu Werkstätten für behinderte Menschen oder anderen Einrichtungen/Unterstützungsmaßnahmen liegen nicht für alle EU-Länder vor. Informationen zur Behindertenpolitik weiterer europäischer Länder können der Publikation des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) „Politik für Menschen mit Behinderung und zum Entschädigungsrecht in der EU, USA und Japan“ aus dem Jahr 2011 entnommen werden.

Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) bringt einige Neuerungen, die das Potential haben, die Situation von Menschen mit Behinderung in der Arbeitswelt zu verbessern. Am wichtigsten sind die geplanten verbesserten Ressourcen der Schwerbehindertenvertretung. Die Schwerbehindertenvertretung (SBV) ist im Unternehmen Experte zu Fragen der Ausbildung und Beschäftigung schwerbehinderter Menschen und von Behinderung bedrohter Menschen, für die Ausgestaltung von barrierefreien Arbeitsplätzen, die Wiedereingliederung erkrankter Beschäftigter und die Zusammenarbeit mit Behörden und Leistungsträgern. Hier die Studie aus 2016 des DGB: Klick (pdf)

Im Juni 2016 hat der gemeinsame Bundesausschuss die Änderung der Psychotherapie-Richtlinie und damit eine Strukturreform der ambulanten Psychotherapie beschlossen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) informiert mit einem Video über die neue Psychotherapie-Richtlinie und die Regelungen, die ab April 2017 einschl. der Übergangsregelung bis 2018 gelten. Es werden Aspekte wie Erreichbarkeit, Einzel- und Gruppentherapie erläutert. Sie soll die Wartezeiten beim Psychotherapeuten deutlich verkürzen: die neue Richtlinie - mit mehr Flexibilität für die Praxen. Beispielsweise bei den Kontingentschritten. Zudem wird die Gruppentherapie aufgewertet und die Psychotherapeutische Sprechstunde eingeführt.

Im Dezember 2016 haben Bundestag und Bundesrat das Bundesteilhabegesetz (BTHG) beschlossen. Viele Verbände haben sich für das Gesetz stark gemacht. Die Umsetzung des Gesetzes ab 1.1.2017 ist die nächste Herausforderung. Infos hier: Klick

Während der Festveranstaltung 2015 ´20 Jahre Psychiatriereform - eine Zwischenbilanz" referiete Dr. Volkmar Aderhold über den offenen Dialog. Jetzte haben Nils Greve u.a. zwischenzeitlich eine Homepage zum ´Offenen Dialog´ eingerichtet und sieben Prinzipien formuliert. Infos hier: Klick

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